Das Jahr 2015: Der „Datterich“ nicht nur auf dem Kühkopf

Das Jahr 2015: Der „Datterich“ nicht nur auf dem Kühkopf

Am 13. Januar 2015, dem Tag des 200. Geburtstages von Autor Ernst Elias Niebergall, präsentierte Walter Ullrich in den Sparkassenräumen sein Projekt „Datterich auf dem Kühkopf“. Gemeinsam mit Sparkassendirektorin Sabine Funk warb der Mundartpfarrer und Regisseur für die Aufführung des berühmten Theaterstücks, das in diesem Jahr nicht nur in Darmstadt in aller Munde ist.

Ullrich stellte sein 15-köpfiges Ensemble vor, in dem Wolfgang Müller aus Münster bei Dieburg die Hauptrolle des „Datterich“ übernahm. Die übrigen Darsteller des Ensembles von Laiendarstellern, die die Geschichte des genialen Schnorrers Datterich im Hofgut Guntershausen bei Stockstadt/Rhein auf die Bühne brachten kamen fast allesamt aus den Kreis Groß-Gerau, darunter der Nauheimer Apotheker Fritz Klink und auch die beiden Bürgermeister von Stockstadt und Biebesheim. Thomas Raschel und Werner Amend waren im Hofgut Guntershausen in Nebenrollen zu sehen.

Kurz nach Veröffentlichung des Projekts waren alle vier Aufführungen vom 30. April bis 3. Mai 2015 mit jeweils 190 Zuschauerplätzen im Hofgut Guntershausen ausverkauft. Wenige Tage später waren auch Tickets für die Aufführung am 17. Juli 2015 bei „Volk im Schloss“ in Schloss Dornberg ausverkauft, so dass Walter Ullrich mit seinem Ensemble aufgrund des großen Erfolges weitere Aufführungen im Sommer 2015 umsetzte.

„Die Idee waren zwei oder drei Vorstellungen auf dem Kühkopf, daraus sind 16 Vorstellungen geworden, die vor 3.400 Besuchern gespielt wurden“, sagte Sabine Funk zum Abschluss der Datterich-Aufführungen am 20. September 2015.


Einer von uns, der Land und Leute kennt

Zu Beginn des Jahres 2015 übernahm ich für einige Monate die Arbeit als verantwortlicher Redakteur des WIR-Magazins im Gerauer Land. Unter der Überschrift „Einer von uns, der Land und Leute kennt“ wurde ich in der Dezember Ausgabe des 2014 den Lesern vorgestellt. „Die Beteiligung am Entstehen des WIR-Magazins ist für mich ein Teil meiner Weiterentwicklung, die bei mir in den letzten Jahren immer mehr mein Interesse an unserer Region geweckt hat. Als gebürtiger Groß-Gerauer fühle ich mich mit dem Gerauer Land eng verbunden und freue mich darauf, durch die Tätigkeit für das WIR-Magazin, mehr über das Land und die Menschen in meiner Heimat zu erfahren“, schrieb ich, ohne damals zu wissen, dass ich diese Arbeit noch im Jahr 2015 wieder beenden werde, da ich – für mich überraschend – im April beim Hessischen Schützentag zum Referent Öffentlichkeitsarbeit im Hessischen Schützenverbandes gewählt wurde. Dem WIR-Magazin blieb ich als Fotograf und Videofilmer verbunden, insbesondere für die erfolgreiche Reihe des Herausgebers W. Christian Schmitt, den WIR-Tischgesprächen. Im Juni 2015 führten wir das zehnte WIR-Tischgespräch mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Walter Astheimer, nachdem die Reihe im Februar 2013 mit dem ersten Tischgespräch bei Sparkassendirektorin Sabine Funk begonnen hatte.

Redakteur beim Groß-Gerauer WIR-Magazin

Unter der Rubrik „Momentaufnahme“ schrieb ich für das WIR-Magazin einige Kolumnen, wie zum Beispiel unter der Überschrift „Als wir von Freiheit(en) träumten“, als ich über meine Rückkehr schrieb, die mich zusammen mit einigen Klassenkameraden der ehemaligen 10bR auf die Spuren unserer ersten Klassenfahrt im Jahr 1970 ins Berchtesgadener Land führte.

Im Februar 2015 begann ich die Reihe „Werner Wabnitz trifft… , in der ich zum Auftakt im WIR-Magazin die besten Chöre im Kreis Groß-Gerau, den Fotografen Hans Welzenbach und einen Kalendertausch zwischen Sparkassendirektorin Sabine Funk und dem Apotheker Fritz Klink vorstellte.

Einen Monat später begann ich mit Unterstützung von Jürgen Volkmann, dem Leiter des Groß-Gerauer Stadtmuseums die Reihe „Unterwegs in der Geschichte“. Diese Zeitreise begann im Jahr 1590, als die Privilegierte Schützengesellschaft in Groß-Gerau gegründet wurde. Gleichzeitig begann ich in Zusammenarbeit mit Hans-Joachim Brugger von der Arbeitsgemeinschaft „Nauheimer Dorfgeschichte“ eine Reihe über die Entstehung des Hegbachsees. Zudem wurde im WIR-Magazin meine Idee einer Serie „Mit den Augen eines Fotografen“ umgesetzt, die mit dem Königstädter Fotografen Rolf Peine begann.


425-jähriges Jubiläum der Groß-Gerauer Schützen

Gemeinsam mit Fritz Klink gestaltete ich im März 2015 unter dem Motto „Die Schützen und die Stadt Groß-Gerau“ die 425-Jahrfeier der Privilegierten Schützengesellschaft Groß-Gerau, dem ältesten Verein des Kreises Groß-Gerau.  Die Jubiläumsveranstaltung im Alten Rathaus von Groß-Gerau wurde dabei von der Sparkasse ebenso unterstützt, wie die von mir in Zusammenarbeit mit dem Marketing-Profi Bernd Hahn gestaltete Ausstellung in der Kundenhalle, mit insgesamt 20 Exponaten über die wechselhafte Geschichte des Vereins von 1590 bis 2015.

Eine schöne Geschichte gelang mir unter der Rubrik „Aus den Vereinen“ mit den beiden Groß-Gerauer Tanzsportlern Irmgard Schubert und Ralf Kleinböhl, die unter dem Titel „Ein begabtes Paar, elegant und sportlich“ im WIR-Magazin veröffentlicht wurde.

Ich begann die Reihe „Legenden des Sports“ unter dem Titel „Fußball ist sein Leben“ mit einer Geschichte über den ehemaligen Torhüter des VfR Groß-Gerau, Erich Maus. Es sollten noch die VfR-Legenden Carlo Fadda und Dieter Lochmann folgen.

Mit der WIR-Ausgabe Nr. 231 im April 2015 beendete ich meine Tätigkeit als verantwortlicher Redakteur, die wieder vom Herausgeber W. Christian Schmitt übernommen wurde. Ich blieb zunächst als Mitarbeiter beim WIR-Magazin, bevor ich mich ab 1. Juni 2015 schwerpunktmäßig auf meine neue Tätigkeit als Referent Öffentlichkeitsarbeit im Hessischen Schützenverband konzentrierte.

Beliebter Kalender mit vielen Motiven aus dem Kreis Groß-Gerau

In der Kundenhalle der Groß-Gerauer Sparkasse wurde im November 2015 der neue Jahreskalender 2016 präsentiert, der an die Kunden in den Geschäftsstellen ausgegeben wird. „Bereits zum fünften Mal gestalten wir den Kalender in Zusammenarbeit mit den Werkstätten für Behinderte Rhein Main e.V.“, sagte Sparkassendirektorin Sabine Funk, die sich freute, dass die an der Herstellung beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso zur Kalendervorstellung gekommen waren, wie die WfB-Vorsitzende Renate Meixner-Römer und Geschäftsführer Ernst Brands. „Es ist ein beliebter Kalender mit vielen Motiven aus dem Kreis Groß-Gerau“, so Renate Meixner-Römer, die sich bei der Sparkasse für die Zusammenarbeit und Unterstützung der Werkstätten für Behinderte Rhein-Main e.V. bedankte: „Wir sind alle stolz auf diese Arbeit.“ Der Kalender zeigt zwölf verschiedene Motive, die von Sparkassenmitarbeiterin unter dem Thema „Mer sin vun do“ ausgewählt und von mir fotografiert wurden. Bei der Kalenderpräsentation war Thomas Lara dabei, der im Monat November zusammen mit seiner Oma das Dornberger Schloss vorstellte. Die Eheleute Anita und Jürgen Hedderich freuten sich, dass sie im Januar-Kalenderblatt erklären können, warum der Hegbachsee für Groß-Gerauer Niederwaldsee heißt.

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