Felsen, Burgen und ein Bahnhof
2026Auf unserer Deutschlandreise waren wir Ende Juli 2026 zu Gast im Dahner Felsenland.
In dieser Wanderregion im Südwesten der Pfalz übernachteten wir im „Ferienbahnhof Reichenbach“ und lernten eine echte Hotelattraktion kennen.
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Im Mai 2023 war das Hotel „Ferienbahnhof“ mit 20 Hotelzimmer auf zwei Etagen im Dahner Ortsteil Reichenbach eröffnet worden. Die Attraktion ist in dem Hotel eine originale Esslinger Eisenbahn, die auf einem beleuchteten Gleisbett steht.
Zu den Wahrzeichen des Dahner Felsenlandes gehört der „Jungfernsprung“, ein 70 Meter hohes Felsenriff, dass den Ort Dahn überragt. Der Sage nach sprang ein junges Mädchen in Panik von der Klippe, wobei sich beim Sturz in die Tiefe ihr Rock wie ein Fallschirm aufblähte und sie dadurch sicher unten ankam.
Ebenfalls oberhalb von Dahn liegt das Burgenmassiv Alt-Dahn. Auf einer Sandsteinklippe wurden die Burgen Alt-Dahn, Grafendahn und Tanstein im 12. und 13. Jahrhundert erbaut. Heute gehören diese Felsenburgen zu den größten Burganlagen der Pfalz. Die Burgruinen sind gut erreichbar, denn unterhalb befindet sich ein Waldparkplatz. Nach etwa 300 Meter erreicht man dann zu Fuß die Dahner Burgen auf dem Felsenriff.
Einer der markantesten Felsen in der Pfalz ist der 14 Meter hohe Teufelstisch von Hinterweidenthal. Der an einen Tisch erinnernden Pilzfelsen steht auf einem 284 Meter hohen Bergrücken, den man von einem Erlebnispark-Parkplatz über einen 300 Meter langen Fußweg gut erreichen kann.
Einen Abstecher im Dahner Felsenland machten wir zur Burg Berwartstein, die man von Erlenbach aus über eine zirka 500 Meter lange Burgstraße erreicht, bis zu einem Parkplatz und danach zu Fuß. Diese legendäre Raubritterburg wurde einst von dem berühmten Marschall und Heerführer Hans Trapp bewohnt und ist heute eine der imposantesten und meistbesuchten Burgen der Pfalz. Auf eine Besichtigung haben wir verzichtet, dafür genossen wir den gemütlichen Biergarten im Burghof.
Unseren Besuch im Dahner Felsenland rundeten wir mit dem Deutschen Schuhmuseum Hauenstein ab. Gleich am Eingang erwartet den Besucher ein sieben Meter langer und vier Meter hohe Schuh, der seit 2008 im Guinnes-Buch der Rekorde eingetragen ist. Auf zirka 3000 Quadratmeter werden mehr als 3.500 Paar Schuhe gezeigt, zudem zahlreiche Maschinen der Schuhproduktion. Zu einem Einkaufserlebnis wird neben dem Museum die „Schuhmeile“ von Hauenstein, das als größtes Schuhdorf der Welt gilt. In einer Shoppingmeile werden vor Ort rund eine Million Paar Schuhe angeboten.