Das Jahr 2017 – Schweisch Bub und Zwei Gerer in vier Partnerstädten

Das Jahr 2017 – Schweisch Bub und Zwei Gerer in vier Partnerstädten
Das „Mer sin vun do“-Jahr 2017 begann für mich Ende Januar in der S-Lounge der Kreissparkasse Groß-Gerau mit dem Rückblick auf „Bleiwe losse“ und der Präsentation des neuen Mundartstücks unter der Regie von Walter Ullrich, „Schweisch Bub“. „Eindrucksvoll vermittelte der von Werner Wabnitz bei der Vorstellung am 2. Juli gedrehte halbstündige Film dem Ensemble einen Eindruck aus dem Blickwinkel des Publikums“, schrieb Marc Schüler in seinem Echo-Bericht und ging dann auf das neue Stück „Schweisch Bub“ ein, bei dem drei Hauptrollen bereits vergeben seien: „Es spielen eine Markklößchensuppe, ein Schweinsbraten mit Rotkraut und ein Frankfurter Kranz eine Rolle, denn es geht um ein Gespräch bei Tisch und da werden diese drei Gänge serviert.“ Zur Einstimmung der Teilnehmer an der Präsentation spielte Walter Ullrich mit dem jungen Rico Hetzel die erste Szene des Stücks, bei dem die Markklößchensuppe verspeist wurde.

Zwei Gerer in vier Partnerstädten


Am 12. Mai 2017 fand die Vernissage zur Ausstellung „Zwei Gerer in vier Partnerstädten“, die am frühen Freitagabend der Auftakt für die Europatage in Groß-Gerau war. Drei Jahre zuvor war die Idee entstanden, die ich gemeinsam mit Fritz Klink verwirklichte.  In einem Echo-Bericht beschrieb Jörg Monzheimer unsere Reisen ins polnische Szamotuly (2014) und ein Jahr später nach Brignoles und Bruneck. „In der Ausstellung sind zahlreiche stimmungsvolle Aufnahmen von Werner Wabnitz zu sehen, ob nun vom Rynek in Szamotuly oder vom abendlichen Brginoles“, schrieb Monzheimer. „Gekonnt aufbereitet und in Szene gesetzt wurden Texte und Bilder von Hans Welzenbach. Zudem hat Rolf Maltry einige Zeichnungen beigesteuert. Eines ist den Freunden auf alle Fälle gelungen: Die Reiselust zu wecken und Appetit auf einen Besuch in Brignoles, Bruneck, Szamotuly und Tielt zu machen.“


Die Ausstellung war bis zum 2. Juni 2017 in der Sparkassen-Kundenhalle zu sehen. Im Anschluss wurden unsere Reisen nach Bruneck, Tielt und Brignoles in drei Berichten mit Bildern im Lifestyle-Magazin „A4 format“ veröffentlicht.


Mit Fotos aus dem Kreis durchs Jahr

Unter dem Titel „Mer sin vun do!“ erschien am 10. November 2017 der Sparkassen-Wandkalender für das Jahr 2018, der zum siebten Mal in Zusammenarbeit mit den Werkstätten für Behinderte Rhein Main e.V. gestaltet wurde. Im Groß-Gerauer Echo wurde von der Kalenderübergabe unter der Überschrift „Mit Fotos aus dem Kreis durchs Jahr“ berichtet. Mit dabei waren die beteiligten WfB-Mitarbeiter und Vorstandsmitglied Jürgen Stötzer, sowie Sabine Funk vom Sparkassenvorstand.



Die zwölf Motive mit ehemaligen Sparkassenmitarbeitern wurden für den Kalender, der in einer Auflage von 7.500 Stück erschien, von mir fotografiert und ausgewählt. Vom „Winterspaziergang im Seichböhl“ im Januar-Kalenderblatt, über einen Spaziergang zum Schwarzen Loch im April, dem Wolfskehler Schwanensee im September führte die Reihe der Bilder bis zum Raunheimer Weihnachtsmarkt. In der Sparkassenmitarbeiterzeitung „Winfo“ wurde die Präsentation des Kundenkalenders unter dem Titel „Zwölf Motive aus dem Kreis Groß-Gerau“ veröffentlicht.

„Erinnern, lache, Mundart schwädze“  Gemeinsam mit Erika gehörte ich zu den ersten Teilnehmern der „Kumm-Owend“, einem Gesprächskreis, in dem die südhessische Mundart der Region gepflegt wird und vom Leiter des Theatervereins „Eher wie nedd“ Walter Ullrich ins Leben gerufen wurde. Unter dem Motto „Erinnern, lache, Mundart schwädze“ finden seit November 2017 regelmäßige „Kumm-Owend“ in der ehemaligen Erfelder Synagoge statt, die sich seitdem in lockerer Atmosphäre, um „Mundart zu schwädze“, einer steigenden Beliebtheit erfreuen.
54321
(0 votes. Average 0 of 5)
Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.